Die magische Grenze – 30 kWp-Anlage

Die magische Grenze – 30 kWp-Anlage

Photovoltaik-Anlagen oder Solar Anlagen galten vor 20 Jahren noch als viel zu teuere Exoten, weshalb sich auch nur die Allerwenigsten dafür entscheiden mochten.

Doch seitdem haben diverse Subventionen die PV- und Solar-Anlagen schnell zur Marktreife geführt, weshalb diese heute nur noch ein Fünftel ihres damaligen Preises kosten.

Inzwischen hat ein stark gestiegenes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zu einem Umdenken und Trend für alternative Energien geführt.

Nicht zuletzt sind es aber die ständig steigenden Energiekosten, die leider noch weiter im Steigen sind, die stagnierenden Lohne nebst einer wachsenden Inflation, die den Geldbeutel jedes Einzelnen stark belasten. Das lässt inzwischen jeden vierten Eigenheimbesitzer und selbst Firmen daran denken, sich noch in diesem Jahr eine PV-Anlage zuzulegen. Um sich durch die Eigenproduktion von Strom wenigstens einen Teil der Energiekosten sparen zu können und unabhängig von Strompreiserhöhungen zu werden.

Photovoltaik und Solar sind heute das „Must-have“, wenn es um Einsparungen geht. Damit wird die Umwelt geschont, man spart Geld und die Immobilie gewinnt an Wert.

Doch vor dem Kauf einer PV-Anlage gibt es allerhand zu bedenken. Da tauchen zum Beispiel solche Fragen auf, wie groß die Anlage sein soll, lohnt sich diese, gibt es sowohl eine Förderung von Solar- und Photovoltaik im gewerblichen als auch im privaten Bereich, sind dafür Steuern zu zahlen usw. Das sind alles Fragen, die vielen Laien oft „Kopfzerbrechen“ bereiten. Deshalb sollte man sich dafür auch Rat einholen, wie beispielsweise bei Solar-Photovoltaik-Shop.de, denn schließlich will jeder mit dem Kauf seiner Anlage auch Rendite einfahren. Bei Solar-Photovoltaik-Shop.de erfahren Sie auch alles was Sie über erneuerbare Energien in den „eigenen vier Wänden“ wissen sollten: Hochwertige Produkte und Solar.Komponenten werden an gewerbliche und private Kunden, Handwerker und Fachbetriebe in Deutschland, Schweiz und Österreich geliefert. Die bietet Solar-Photovoltaik-Shop.de nebst Einbau zu günstigen Preisen an. Natürlich gehört eine ausführliche Beratung bei Solar-Photovoltaik-Shop.de ebenfalls zum Service. Über Whatsapp ist der Shop immer erreichbar und die Mitarbeiter antworten schnellstmöglich auf die gestellten Fragen.

 

Sind Photovoltaikanlagen auch steuerpflichtig?

Großflächige Silizium-Solarzellen wandeln die auftreffenden Sonnenstrahlen in Strom um. Wenn die Sonnenenergie auf das Silizium einer Solarzelle fällt, wird aufgrund des photovoltaischen Vorgangs Gleichstrom erzeugt. Ein Wechselrichter wandelt diesen dann in Wechselstrom um, der zum Betreiben elektrischer Geräte genutzt werden kann. Wird dabei ein nicht benötigter Überschuss erzeugt, kann dieser in einem Solarspeicher gespeichert und nachts oder an Schlechtwettertagen genutzt werden. Alternativ kann dieser Energieüberschuss auch ins öffentliche Netz eingespeist werden, was monetär entlohnt wird.

Erfolgt die Energieerzeugung und Einspeisung jedoch mit Gewinnabsichten, so sind diese steuerpflichtig. Allgemein werden von der Finanzbehörde solche privaten Photovoltaikanlagen aber als „Liebhaberei“ eingestuft, wofür keine Steuern anfallen. Damit das vom Finanzamt entsprechend berücksichtigt wird, ist das der Finanzbehörde schriftlich mitzuteilen. Dabei ist deutlich zu machen, dass die vom 02.06.2021 stammende Vereinfachungsregelung genutzt werden soll, worüber die Finanzbehörde anschließend entscheidet.

Bei einem Gewinn von weniger als 410 Euro jährlich geht das Finanzamt von einer Liebhaberei aus. Bei Umsätzen bis 17.500 Euro jährlich wird der Betreffende als Kleinunternehmer vom Amt eingestuft, womit dieser steueroflichtig wird.

Seit 02.06.2021 erkennt das Finanzamt Photovoltaikanlagen bis 10 kWp, die sich auf einem privaten Grundstück befinden ohne Wirtschaftslichkeitprognose als „Liebhaberei“ an.

Auf Einfamilienhäusern installierte Photovoltaikanlagen haben meist eine Leistung von 7 kWp und 15 kWp und bestehen aus etwa 17 – 50 Photovoltaikmodulen. Somit ergibt sich ein jährlicher Anlagenertrag von 7.000 kWp bis 15.000 kWp im Jahr. Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt beispielsweise eine Photovoltaikanlage mit 4 kWp bis 5 kWp, wobei 30 qm bis 50 qm an Platz für die Anlage zur Verfügung stehen müssen.

Einspeisevergütung

Dafür werden die PV-Anlagen in drei Gruppen unterteilt. Gruppe 1 bis 10 kWp, Gruppe 2 bis 40 kWp und die letzte Gruppe sind Anlagen über 100 kWp. Danach richtet sich die Einspeisevergütung, die heute allerdings nicht mehr so relevant ist, da das Hauptanliegen darin besteht, den eigenen Stromverbrauch durch die Nutzung von eigenem Solarstrom zu reduzieren. Somit liegt der Nutzen vor allem im Eigenverbrauch.

 

PV-Anlage unter 10 kWp

Seit Juni 2021 hat sich einiges geändert, wenn die Anlagen mit ihrer Leistung unter 10 kWp liegen, denn diese unterliegen jetzt nicht mehr der Versteuerungspflicht von den Einnahmen aus Einspeisevergütungen. Damit wird unterstellt, dass die Anlagen nicht zu einer Gewinnerzielung installiert wurden. Das gilt für alle Photovoltaikanlagen, die nach dem 31.12.2003 auf dem eigenen Hausdach in Betrieb genommen wurden.

 

Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp

Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp, das war bisher eine magische Grenze, bei denen die Betreiber keine anteiligen EEG-Umlagen „Sonnensteuer“ für ihren jährlichen Eigenverbrauch zahlen mussten. Ab 01. 01.2021 gilt das ebenfalls für alle Betreiber von Alt- und Neuanlagen bis 30 kWp, wenn diese dem Eigenverbrauch dienen. So kam früher durch die EEG-Umlage je nach Eigenberbrauch und Anlagengröße auf den jeweiligen Besitzer jährlich eine jährliche Ausgabe von 100 Euro bis 300 Euro dazu. Bei einem Betrieb von 20 Jahren kamen so etliche 1000 Euro zusammen. Das wirkt sich natürlich negativ auf deren Rentabilität aus. Deshalb bevorzugten Eigenheimbesitzer bis dato Anlagen bis maximal 20 kWp, auch wenn auf dem Dach Platz für eine größere Anlage gewesen wäre.

Ab 01.01.2021 entschloss man sich deshalb diese Grenze auf 30 kWp anzuheben. Damit sollen Besitzer von größeren Dächern die Möglichkeit bekommen sich ohne zusätzliche Kosten größere Anlagen auf dem Dach zu installieren. Hiermit soll letztendlich auch ein aktiver Beitrag zur Energiewende geleistet werden.

Das gilt auch für alle diejenigen, die bereits eine bestehende Anlage über 10 kWp haben.

 

Häufig gestellte Fragen:

Unterschied Photovoltaik und Solar. Photovoltaik- und Solarthermie sind Verfahren, die es ermöglichen, aus der Sonnenstrahlung Energie (Solarenergie) zu gewinnen. Dabei produziert eine Solarthermie Wärme, um zum Beispiel den Warmwasserbedarf im Haushalt zu decken und Photovoltaik produziert Strom, womit die unterschiedlichsten elektrischen Geräte betrieben werden können.

Unterschied kWp und kWh: Kwp (Kilowatt-Peak) ist das Maß für die Leistung von einer Photovoltaik-Anlage. Kwh (Kilowatt pro Stunde) gibt die Strommenge an, die durch die Anlage erzeugt wird.

Wiviel Solarstrom erzeugt 1 kWp pro Jahr? Etwa 1.000 kWh pro Jahr.

Kann man für seine Photovoltaik- und Solarthermie eine Förderung erhalten? Das ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Förderung vor dem Kauf der Anlage beantragt und genehmigt wird.

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